Mein neues Projekt

Februar 2, 2010

Seit zwei Wochen hab ich ein neues Projekt gestartet wo es um Gutscheine und Sparen geht. Die Aufbau Zeit war nicht so lang, da ich auf meiner fertigen ZalCMS Lösung schnell Projekte mit Komplexen Strukturen hochziehen kann. In den Gutschein Segment wollte ich schon seit letztem Jahr einsteigen, aber es war mir noch ein Unbekanntes Land und am Weihnachten hab ich mich entschieden so ein Projekt zu starten.

Am Anfang musste eine Domain her und ich fing nach einer zu suchen. Super geholfen hab mir der Google Keyword Tool um passende Keywords zu finden. Dabei stellte ich fest, dass alle guten Keywords die mit den Gutscheinen zu tun haben schon als Domain vergeben sind. Das hat mich sehr verärgert, dass so viele Domains schon belegt sind die einfach nur leer stehen mit der Hoffnung sie einmal zu verkaufen oder für eigene Zwecke zu benutzen. Am Ende fand ich nichts passendes und ich überlegte mir ein Konzept mit einem LiveShopping Element dem Zeit Zähler der die Ablaufzeit des Gutschein in Sekunden und Tagen runter zählt. Somit fand ich die Domain gutschein-zeit.de. Endlich war ich glücklich und fing an ein Design zu entwickeln und mir die Gedanken zu machen wie man Übersichtlich einen Gutschein mit allen Werten und Eigenschaften in einer Box vereint. Inspiriert hat mich die Seite Gutscheine-Aktuell.net und so auch hab ich meine Seite aufgebaut, dass man alle Gutscheine in kleine Boxen zusammen gepackt sieht. Nach dem ich mir ein Grobes Konzept entworfen habe fing ich mit der Umsetzung an. In dieser Zeit stellte ich aber fest, dass ich die Domain “Gutschein-Zeit.de” nicht so schnell einsetzen kann, weil es eine ähnliche Domain Zeitgustchein.de registriert ist und ich keine Kollisionen mag. Da schon der Silvester vor der Tür war fiel mir der Final Countdown ein und die Domain für mein Gutschein Portal war geboren. Den ersten Klickbaren Prototyp stellte ich am 9 Januar online und fing an Kontakte mit den Affilinet Programmen zu knüpfen und die ersten Gutscheine schon langsam in die Seite zu stellen. Ich durchforstete das Internet nach den Gutscheinen und mir eröffne sich ein Universum an Gutschein Seiten. Hammer, es gibt über 25 Gutschein Portale (klar es gib noch mehr aber ich muss sie erst finden). Manche von denen sind nicht so groß das ich sie fürchten muss aber ein paar sind schon seit Ewigkeit Online und haben sich zu richtig Großen Monster entwickelt. Da sah ich was für eine Konkurrenz und einen Schweren Kampf vor mir habe.

Vorgenommen hab ich mir jeden Tag bis zu sechs Gutscheine zu stellen und immer neue Feature zu entwickeln. Das Projekt würde ich sagen ist jetzt bei 40% und es ist noch viel zu machen. Community Funktionen müssen her wie Kommentare und Bewertung, dazu noch eine paar Funktionen um die Gutscheine besser zu trennen und sortieren. Natürlich sind noch viel mehr Ideen auf der Agenda aber das wird sich mit Zeit entwickeln das mir keine Probleme oder Kopfzerbrechen bereitet.

Das größte Problem ist jetzt die Werbung. Wie bringe ich ein Projekt online und an den User ohne einen Cent in die PR zu stecken. Es sind viele Möglichkeiten da, nur leider bin ich kein Verkäufer und mein Deutsch so perfekt wie von einem Drittklässler. So muss ich zu sehen jetzt so viele Links zu streuen und etwas Aufmerksamkeit zu erregen aber es ist wirklich schwer. Mal sehen wie Google Traffik sich entwickeln wird. Ein paar kommen schon über die Suchmaschine rein aber noch ist das Projekt zu Jung um vom Google zu profitieren. Somit muss ich jetzt darauf Hoffen das genau dieses Gutschein Portal jemand findet und im auch gefällt. Und wer jetzt denkt Mundpropaganda ist das wichtigste, der irrt sich. Mundpropaganda funktioniert parallel nur mit Werbung die man Täglich in seiner Umgebung sieht und hört und sie Kostet Geld und braucht viel Vitamin B.

So bitte ich die Leser dieses Artikels mir eure Meinung und Tipps zu geben um mir ein Bild zu machen ob das Projekt überhaupt eine Schanze hat auf Erfolg, ob es euch gefällt oder nicht und was man noch besser machen kann. Hier ist mein Gutschein-Countdown und wer es gerne mag kann mir auch helfen die Seite weiter zu verbreiten.

Google Chrome Addons entfernen

Januar 24, 2010

Hab mal ein paar Extensions oder Addons für den Google Chrome Installiert und ausprobiert. Leider sieht es noch sehr mager aus auf dem Markt der Google Chrome Extensions. Mal sehen wie er sich Entwickeln wird. An Firefox wird Google Chrome mit Addons bestimmt nicht schaffen.

Was aber zu sehen ist, dass die Extensions zu verwalten nicht so wie im Firefox oder Opera funktioniert. Man findet keine Fenster wo man die installierte Extensions managen kann. Einzige Übersicht und somit auch die Möglichkeit die Extensions abzuschalten oder zu deinstallieren findet man mit dem Aufruf: chrome://extensions/ in der Adressleiste.

Tja, da ist Google Chrome von der Funktionalität Meilenweit von Firefox entfernt. Und ob überhaupt der Chrome Browser den Firefox für die Webentwickler Gemeinde ablösen wird, das bezweifle ich. Da der Firefox mit Firebug und tausenden Addons in der Webentwicklung unschlagbar und unersetzlich ist.

Beim Surfcomfor würde ich den Chrome bevorzugen, da er wirklich Sauschnell ist und das ist ja die Mehrheit der Internetnutzer die ja nur Surfen können. Mit der Geschwindigkeit kann auch der Opera mithalten, aber der Firefox ist meiner Meinung nach auf meinem alten Notebook eine lahme Ente auch wenn die Entwickler mit jeder Version jedes mal 20% Schnelligkeit versprechen, denn das ist so wie in der Werbung wo jedes Jahr die Schokolade immer mehr an Kakao enthält, was ja dazu führen würde das eine Schokotafel nur noch aus einer Kakaomasse bestehen würde oder Snickers nur noch aus einer einzigen Erdnuss.

Zend Framework: All you can Eat

Januar 3, 2010

Das ZF ist eine geniales Framework mit sehr guten Modulen und Plugins, doch das Paket wird etwa maximal bei mir zu 30% genutzt, der Rest liegt einfach da und verbraucht sein Platz. Manchmal möchte man aber nur ein Modul nutzen wie Filter, Feed oder Capcha und dabei muss man das Komplette Framework runter laden. Das muss nicht sein, den es gibt eine Lösung im Netz, die dieses Problem gut löst.

Man kann direkt einzelne Pakete auswählen und die zugehörigen Skripte werden automatisch mit eingepackt. Somit kann man sich nur auf das Nötige konzentrieren und sein Zend Framework klein halten. Ich lade aber mir immer das gesamte ZF Paket runter ohne mir den Stress zu machen nur die Komponenten auszusuchen die ich brauche.

Zend Framework Packer

Speedtest eigener Datenautobahn

Dezember 8, 2009

Ist ja manchmal interessant zu sehen auf welche Geschwindigkeit man kommen kann auf der Datenautobahn. Ich surfe heute mit dem 10000 Anschluss von Unitymedia und bin komplett zufrieden mit dem Service, Preis und Angebot. Für 25€ hab ich einen 10000 Anschluss mit Telefon und Internet Flatrate, dazu noch Digitales Fernsehen und 12 Monate Vertragslaufzeit. Für Telekom Kunden ist es eine Utopie.

Das Problem ist manchmal, dass man in einer Gegend wohnt, wo noch nicht mal Telefon oder Kabel Netz richtig vorhanden sind. Das wird dann sehr Bitter wenn man bedenkt, dass man in Deutschland im 21 Jahrhundert lebt und das ohne gescheite Internetanbindung. Da kann man ja gleich nach Sibirien ziehen.

Wer seine Geschwindigkeit Testen möchte, der kann das mit den folgenden Tests ausprobieren:

JavaScript Komprimieren

November 6, 2009

Mit dem Wachsenden Web sind auch die JavaScripte gewachsen. Heute ist ein durchschnittliches JavaScript Framework etwa 100KB groß. Ein Teil davon sind aber nur Platzverschwender wie Umbrüche, Lehrzeichen und Kommentare um den code auch leserlich zu machen. Die sind eigentlich für den Browser unbrauchbar und so werden sie zu einer unnötigen Last die beim jeden aufrufen des Scripts mit transportiert wird.

Auf dem Markt haben sich ein Paar bekannte JavaScript Kompresser positioniert wie Packer 3.1, Dojo ShrinkSafe, YUI Compressor und JSMin, die den JavaScript Code komprimieren und den unnötigen Code zu entfernen. Jeder von ihnen nutz seine Technik wie zum Beispiel der Packer es mit der Komprimierung macht wie ein ZIP Programm. Der ShrinkSafe und JSMin entfernen die Umbrüche, Lehrzeichen und Kommentare. Der YUI Compressor macht es mit der Compiler Technik um den JavaScripte Code sozusagen neu zu Kompilieren mit abgekürzten Funktion- und Variablen Namen.
Alle Vier haben bis jetzt ihr Gutes getan um den Code so klein wie Möglich zu komprimieren. Doch jetzt komm wer den sonst? Google.

Google hat vor kurzem seinen Closure Compiler der JavaScript Welt öffentlich gemacht den jeder nutzen kann um seinen JavaScript Code zu Komprimieren. Da ich öfters auf die Komprimierung zugreife, hab ich auch einen kleinen Test gemacht und siehe da, der Google Compiler hat es um ca 1KB geschafft den Code etwas kleiner zu verpacken ;) .

Getestet hab ich mit dem jQuery 1.3.2 Framework ohne Kommentare. Hier sind die gerundeten Ergebnisse:

  • Normal: 124KB
  • Google Closure Compiler: 55KB
  • YUI Compressor: 56KB
  • Dojo ShrinkSafe: 70KB
  • JSMin: 74KB

So gesehen kann man seinen JavaScript Code sehr einfach fast zu Hälfte kleiner machen und damit einen schnellen Download ermöglichen. Denn auch in der Zeit des DSLs ist es Ratsam bei vielen JavaScripten einfach die Komprimierung zu nutzen.

Damit ist es aber noch nicht Schluss und Google macht noch ein Extra dazu, in dem man die Advanced Optimisation nutzen kann die auch Google bei seinen eigenen Scripten nutzt. Die Technik Reduziert den Code noch um 5KB und das sind eigentlich kein Krümel mehr. Leider ist der Code für Außen nicht mehr Verständlich und somit schwer zu Lesen als auch nicht mehr so einfach nutzbar. Alle Funktion und Variablen Namen werden so verkürzt, dass man nur noch ABC Salat hat. Diese Komprimierung ist gut für Autonome JavaScript Schnippsel zu gebrauchen.

Wer sein Code einfach und schnelle Komprimieren will der kann denn altbekannten Compressorrater nutzen der es mit allen Oben genannten Komprimieren den JavaScript Code packt und Plus dazu sogar noch die GZip anbietet.

Oder man kann ab jetzt an den Closure Compiler von Google nutzen. Der ist aber auf 200KB limitiert und bei meinem Test mit jQuery Kompilierung hat er sogar geschafft meinen Firefox zu killen. Ich hab mein Code mit der API REST Schnittstelle komprimiert. Wer mehr vom Google Closure Compiler erfahren will, der kann die Dokumentation ansehen. Dort ist die API Schnittstelle kurz definiert.